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In Marseille investieren

MARSEILLE, TOR ZU FRANKREICH UND ZUM MITTELMEERRAUM

 
Marseille befi ndet sich an einem Wendepunkt seiner Geschichte. Die zweitgrößte Stadt Frankreichs, ein einzigartiger Schmelztiegel der Kulturen, befi ndet sich auf einem dynamischen Expansionskurs. Marseille ist nicht mehr nur Ausdruck einer „provenzalischen Lebenskunst“, es ist eine dynamische Stadt in vollem Umschwung, die sich als bedeutende mediterrane und internationale Metropole positioniert.

Die Stadt durchläuft einen durchgehenden Wandel, um diese Entwicklung zu begleiten, und bietet Einwohnern und Touristen eine attraktive und zugängliche Innenstadt mit einem Angebot, das ihren spezifi schen Erwartungen entspricht.

Alle Projekte der Gemeinde verfolgen das gleiche Ziel: Beschleunigung des Wandels in Marseille, Anpassung der Infrastrukturen an die wirtschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, Schaffung des Nationalparks der Calanques, dem einzigen Naturerbe an Land und auf See, dem ersten in Europa, der sich in einer Randlage zur Stadt befindet, Entwicklung von kulturellen Einrichtungen, bauliche Gestaltung, Infrastrukturen...
Es gibt viele Faktoren der wirtschaftlichen Attraktivität, die der Stadt eine Weiterentwicklung ermöglichen werden, und von denen vor allem die Menschen in Marseille selbst profi tieren werden.

Angezogen von einer dynamischen und attraktiven Stadt, engagieren sich viele Investoren in Marseille. Ob Gewerbe, Immobilien, Hotels oder Sport, ihre Projekte tragen dazu bei, das Gesicht von Marseille zu verändern, ohne es zu entstellen.

Nach den großen Stadterneuerungen in der Metropole seit 2012 wurde die Stadt Marseille bei den „Urbanism Awards“ als „European City 2014“ ausgezeichnet. Marseille verdankt diese Anerkennung auf internationaler Ebene den einzigartigen Sanierungsprojekten, die es auf mehreren hundert Hektar durchgeführt hat. Zwischen dem Handelshafen, dem Bahnhof Saint-Charles und dem Alten Hafen sind neue Gebiete von hoher urbaner Qualität entstanden.
 

Seit vielen Jahren entwickelt der Stadtrat von Marseille ein realistisches Programm zur Stärkung der Attraktivität der Stadt und zur Verbesserung der  Lebensqualität ihrer Bewohner.

Die Stadt Marseille hat den „Plan Marseille Attractive 2012-2020“ verabschiedet, der den öffentlichen und privaten Akteuren drei Ziele setzt:

  • Marseille in die bedeutendste Metropole als „Business-Zentrum und Plattform für den
  • Austausch mit Südeuropa“ verwandeln
  • Marseille in eine Stadt des Wissens und der Kreativität verwandeln
  • Marseille in ein unverzichtbares Reiseziel in Europa verwandeln (und seit zwei Jahren sind die Besucherzahlen in der Tat hoch)

Die Stadt Marseille und die Metropolregion Aix-Marseille Provence setzen sich dafür ein, städtische und wirtschaftliche Projekte zur Förderung der Beschäftigung zu antizipieren und zu unterstützen, um den Arbeitsmarkt zu fördern. Darüber hinaus sollen Unternehmen bei der Ausübung ihrer Tätigkeit möglichst viel Unterstützung erhalten.









Marseille rangiert nach einem Ranking der OECD auf Platz 40 der 445 innovativsten Städte vor Mailand oder Barcelona. Mit fast 20.000 neu gegründeten Unternehmen pro
Jahr
steht die französische Metropole an der Spitze der wirtschaftlichen Ballungsräume.

Aix-Marseille-Provence ist die Wiege historischer Unternehmen wie CMA CGM, Sodexo und Daher.

Es ist auch eine aufstrebende Region für viele Start-ups, von denen einige führend in den Bereichen Digitale Wirtschaft, Gesundheit oder Mode geworden sind (High Co, Innate Pharma, SMC, Sessùn, American Vintage, Voyage Privé etc.).

Die Wirtschaftsstruktur der Metropole umfasste im Jahr 2015 144.277 Unternehmen, von denen die meisten VSEs und Einzelunternehmen waren.
 

EINE BEMERKENSWERTE KONZENTRATION VON FORSCHERN
Aix-Marseille Provence vereint ein wachsendes Netzwerk von Biotechnologie-Unternehmen, die sich im größten regionalen Gesundheitsnetzwerk Frankreichs zusammengeschlossen haben: das Kompetenzzentrum Eurobiomed mit Sitz in Marseille. Mit einem der dichtesten Krankenhausnetzwerke in Frankreich hat die Region eine Reihe von translationalen Forschungsplattformen sowie eine der dynamischsten industriellen und akademischen klinischen  Forschungsaktivitäten in Frankreich aufgebaut.

Die 2000er Jahre erwiesen sich als besonders fruchtbare Jahre für die Gründung von Start-ups in den verschiedensten Bereichen der Biotechnologie. Die Exzellenz der Forschungsarbeit dieser Juwelen der Region (Innate Pharma, Trophos, Ipsogen, Vect-Horus, Neurochlore etc.) ist heute weltweit anerkannt, wie die Investitionen der Weltgiganten der Biopharmazie (Sanofi, Roche, AstraZeneca, BMS, Merck, Servier etc.) zeigen.
In der Provence sind zahlreiche medizinische Fachdisziplinen in Kompetenzpolen zusammengeschlossen, die international hoch angesehen sind:

  • Immunologie mit dem Cluster „Marseille Immunopôle“, das sich zum wichtigsten europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum für Immuntherapien entwickelt hat und von Professor Eric Vivier geleitet wird
  • Onkologie am Institut Paoli-Calmettes und seiner Forschungsplattform, die von den Professoren Viens und Borg verwaltet wird
  • Infektions- und Tropenkrankheiten sowie klinische Mikrobiologie, die vom Institut des Universitätskrankenhauses (IHU) „Méditerranée Infection“ unter Leitung von Professor Didier Raoult erforscht werden
  • Seltene und vernachlässigte Erkrankungen, denen künftig mit dem Institut Giptis eine spezielle Einrichtung gewidmet ist, die von dem Genetiker Professor Nicolas Levy geleitet wird - eine Gesamtinvestition in Höhe von 73 Mio EUR in Marseille
  • Neurowissenschaften mit dem Institut für Neurowissenschaften von La Timone und dem Dhune-Netzwerk als Teil des nationalen Plans zur Bekämpfung neurodegenerativer Erkrankungen.
     

KENNZAHLEN DER GESUNDHEITSBRANCHE IN DER PROVENCE:

  • 170.000 Beschäftigte, 41.000 Unternehmen
  • Zweitgrößter Standort in Frankreich für öffentliche Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen im Bereich Gesundheit
  • Zweitgrößte Konzentration an Forschungseinrichtungen im Bereich Neurowissenschaften
  • 113 öffentliche Forschungseinrichtungen
  • 6.000 öffentliche und private F&E-Arbeitsplätze
  • über 1.000 Doktoranden pro
     

STÄRKEN DER REGION

  • Un Cluster Eurobiomed, bedeutendstes regionales Cluster im Bereich Gesundheit in Frankreich mit über 250 angeschlossenen Unternehmen
  • Inkubator-Gründerzentrum Grand Luminy Technopôle für die biopharmazeutische Industrie, eines der ersten, die in Frankreich eröffnet wurden
  • AP-HM (4 Krankenhäuser, 1,3 Mrd. EUR Budget) mit starkem Engagement in der klinischen und industriellen Forschung sowie im Bereich Innovation
  • Bedeutende Vertretung öffentlicher Einrichtungen im Bereich F&E : CEA, INRA, INSERM, CNRS, INRIA und IRD, das seinen Sitz in Marseille hat
  • Ein beträchtliches Budget des Staates für die akademische Forschung an der Universität von Aix-Marseille (fast 26 Mio EUR pro Jahr, das von der AmiDEx-Stiftung verwaltet wird)
  • Ein Akteur, der sich dem Technologietransfer verschrieben hat, die Einrichtung SATT Sud-Est, deren Ziel es ist, die Ergebnisse der öffentlichen Forschung im privaten Bereich zu fördern, indem sie Unternehmern die in  regionalen Labors entwickelten Innovationen durch Nutzungslizenzen anbietet.
  • Optimierung der gesundheitlichen Versorgung durch die gemeinsamen Maßnahmen von ARS und Interpro Santé Provence
  • Diversifizierte regionale Wirtschaft für Anwendungen in anderen Sektoren als dem Gesundheitswesen, wie z.B. Lebensmittel, Kosmetik oder Umwelt
  • Präsenz von Wettbewerbsclustern in der Region mit verwandten Aktivitäten, die mehrere Anwendungen im Bereich der Medizinprodukte abdecken: das SCS-Cluster, das Optitec-Cluster und das Safe-Cluster
  • Große laufende Projekte wie das Virtual Man Projekt des Applied Biomechanics Laboratory oder das Projekt GIPTIS (Genetics Institute for Patients Therapies Innovation & Science).

Wenn Innovation aus der Provence den medizinischen Fortschritt unterstützt Die Region, die sich durch ihre technologische Vielfalt und ihren Willen zur Kompetenzüberschneidung auszeichnet, erleichtert die Ansiedlung von Unternehmen der Medizintechnik.

Es ist eines der führenden Forschungszentren in Frankreich mit anerkannter Expertise in folgenden Bereichen:

  • Mechanik und Strömungstechnikn Optik-Photonik
  • Biomechanik und Biomaterialien
  • Elektronik und Mikroelektronik
  • Softwareentwicklu

Zeitgemäße Kompetenzen für Unternehmen in den Bereichen medizinische Bildgebung, implantierbare medizinische Geräte oder E-Health, einem schnell wachsenden Segment, das von der französischen Tech-Santé-Zertifizierung und der Qualität eines digitalen Zentrums von Weltrang in der Metropole Aix-Marseille Provence profitiert.
Im Bereich der Diagnostik behauptet sich die Provence als wichtiger Player. Eurobiomed Diagnostic, angeführt vom südfranzösischen Wettbewerbscluster Eurobiomed, vereint mehr als 70 In-vitro-Diagnostikunternehmen, die eine Expertengruppe auf europäischer Ebene darstellen (Gründungsmitglied der EDCA - European Diagnostic Cluster Alliance - die 400 Unternehmen der Branche umfasst).

Die Hafenwirtschaft ist einer der Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Metropole. Mit mehr als 40.000 direkt mit der Hafentätigkeit verbundenen Arbeitsplätzen und insgesamt fast 100.000 Arbeitsplätzen in der Logistik, der Präsenz des drittgrößten Reeders der Welt (CMA-CGM), rechtfertigt die strategische Bedeutung dieser Sektoren die Umsetzung einer ehrgeizigen territorialen Politik unter Einbeziehung der Akteure des Hafenzentrums sowie diejenigen der Innovation und der digitalen Technologie. Das ist der Zweck des Smart Port Marseille Fos, eines Großprojekts der Metropolregion, das von
der Hafenbehörde, der CCI Marseille Provence und der Universität Aix-Marseille geführt wird.

Territoriale Exzellenz im Bereich Smart Port

  • Les systèmes Hafeninformationssysteme (Ci5, vom Unternehmen MGI entwickelt, und Neptune, von GPMM entwickelt, haben gerade den Gold IT Award für ihr Projekt „Smart Port 2.0“ auf der 30. internationalen IAPH-Konferenz erhalten; die vom Unternehmen Traxens entwickelte Box ermöglicht es, die Route von Containern rund um den Globus zu überwachen).
  • Digitale Infrastrukturen: Die Verlegung von 13 unter Wasser verlaufenden Glasfaserkabeln verbindet das Gebiet mit mehr als 2 Milliarden Menschen weltweit, was 15% der Fläche der französischen Datenzentren im Gebiet entspricht.
  • Import, Produktion und Lagerung von fossilen und erneuerbaren Energien: Jupiter 1000 Projekt von GRT Gaz, Thalassothermie entwickelt von Engie und EDF, etc.
     

WACHSENDE ATTRAKTIVITÄT FÜR SCHIFFSREPARATUREN
Die Schiffsreparatur ist ein schnell wachsender Sektor in der Region, der durch die starke Zunahme von Luxusyachten, Kreuzfahrttourismus und Luxuskreuzfahrten im Mittelmeer getrieben wird. Mit dem Aufstieg der Schwellenländer ist die Flotte der Yachten mit einer Länge über 30 Meter in 30 Jahren buchstäblich explodiert und innerhalb von 10 Jahren ist Marseille der wichtigste Kreuzfahrthafen in Frankreich geworden und nähert sich den Top 5 im Mittelmeerraum.

Basierend auf der Tradition als Industrie- und Hafenstandort und dem Erbe des Schiffbaus in La Ciotat und Marseille verfügt die Provence über bemerkenswerte Einrichtungen für die Aufnahme und den Umbau von großen Schiffen, Super- und Megayachten. Eine Positionierung, die qualifizierte Arbeitsplätze schafft, mit dem Aufkommen hochwertiger Berufe und Fertigkeiten im Bereich der Mechanik, Kesselbau, Schreinerei, Verbundbeschichtung,
die auch für Offshore- oder Meeresenergien genutzt werden.

WICHTIGE AKTEURE, DIE IN DEN AUSBAU DER INFRASTRUKTUR INVESTIEREN

  • Der Hafen Marseille Fos: 3 große Becken und die Form 10, das größte im Mittelmeer (32 Millionen Euro Investitionen im Jahr 2017), bilden ein außergewöhnliches Zentrum für die Reparatur von Industrieschiffen im Hafen von Marseille Fos. Die von der CNM betriebene
    Anlage bietet neue Möglichkeiten für die Reparatur von Kreuzfahrtschiffen, aber auch von Offshore-Schiffen, Gas- und Massengutfrachtern oder Containerschiffen.
  • La Ciotat Shipyards (ex. Semidep): Wichtiges Zentrum zur Instandsetzung von großen Yachten im Mittelmeer; der Standort empfängt jedes Jahr hunderte Boote mit einer Länge von über 50 Metern. Auf dem 34 Hektar großen Gelände sind 35 Unternehmen tätig, von denen die Hälfte noch weiterentwickelt werden muss, was 700 direkte Arbeitsplätze und einen Umsatz von 120 Millionen Euro im Jahr 2016 bedeutet.

F&E-AKTIVITÄTEN GEFÖRDERT IM RAHMEN DER ENTWICKLUNG DER INDUSTRIE 4.0

  • Kompetenzzentrum Mittelmeer: Zusammenarbeit im Rahmen von Programmen zur Bewältigung der technologischen Herausforderungen von morgen (Navire du Futur [Schiff der Zukunft], Oceans 21, Horizon 2020).
  • Kompetenzzentrum SCS: Innovative digitale Ansätze in den Bereichen IOT, Cybersecurity, Big-Data, anwendbar auf den Marine- und Verteidigungssektor.
  • Henri-Fabre Team: Austausch von Expertise im Bereich Mechanik, Materialien und industriellen Prozessen mit dem Technologiecenter, offen für Großkonzerne und KMUs.

Marseille ist führend bei der lokalen digitalen Nutzung, welche „das Leben in der Stadt erleichtern“ soll. Mit dem Label „Führende Region der kontaktlosen Technologieausgezeichnet, bis hinzu NFC-Diensten fortgeführt, erleichtert es die Mobilität und den Alltag von nahezu 2 Millionen Einwohnern der Metropolregion. Die Sicherheit von Zahlungen und Transaktionen ist Teil der DNA seines Ökosystems, insbesondere mit dem Wettbewerbscluster SCS (sichere Kommunikationslösungen) und Flaggschiffen wie Gemalto.

Marseille hat keine Mühen gescheut, um eine Ausbildungs- und Beschäftigungspolitik im digitalen Sektor zu entwickeln. Dieser beschäftigt 40.000 Mitarbeiter in 7.000 Unternehmen mit einem Umsatz von 8 Milliarden Euro. Darüber hinaus hat der digitale Sektor eine Hebelwirkung auf andere induzierte Arbeitsplätze und stellt einen Beschleunigungsfaktor für die neuen Strukturierungsprojekte des Gebiets dar (Pôle média 2).

Die Stadt Marseille verfügt über ein Netz an dynamischen und innovativen Unternehmen und unterstützt die Entwicklung dieses Sektors, indem sie Folgendes anbietet:

  • ein Umfeld, das ihrer Gründung und Entwicklung förderlich ist
  • erleichternde Finanzierungsmöglichkeiten
  • persönliche Betreuung

Heute ist die Metropole Marseille eine Plattform, die alle Formen der Intelligenz nutzt, um Energien zu verbinden und eine Stadt zu schaffen, in der gutes Leben im Dienste aller steht.
Die Stadt Marseille ist mit ihrer langen Geschichte von Investitionen in den digitalen Bereich (Sicherheit, Content, kontaktlose Technologien, Daten und Netze, ...) führend.

Die digitalen Technologien sind einer der Haupttreiber der Wirtschaft der Provence, insbesondere dank der vier großen aufstrebenden und sich ergänzenden Cluster: Big Data, Telekommunikationsnetze und Rechenzentren, Transmedia, digitales Marketing welche E-Commerce, E-Tourismus und die Produktion von audiovisuellem und multimedialem Content integrieren.
Diese Cluster profitieren nicht nur von der Anerkennung auf europäischem Niveau, sondern auch von der Kohärenz innerhalb der regionalen Strategie der smarten Spezialisierung, insbesondere mit einem strategischen Tätigkeitsfeld rund um die Kultur-, Tourismus- und Contentindustrie.

EINE DIGITALE METROPOLE MIT VERSCHIEDENSTEN TRÜMPFEN

  • Hohe Konzentration an sich ergänzenden Kompetenzen - Software und Dienstleistungen, Mikroelektronik, Content-Produktion und Transmedia, E-Business und E-Tourismus
  • 55% der digitalen Arbeitsplätze der Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur
  • Weltweit führend in den Bereichen NFC (kontaktlos) und Zahlungs- und Transaktionssicher

Gestärkt durch die Metropolregion wird Marseille so zu einem Knotenpunkt für den Austausch, das Experimentieren und die Förderung von Talenten im europäischen Mittelmeer-Raum. Marseille, ein wahrer Hub für digitale Technologien liegt an der Schnittstelle des Digitalen und des Datenflusses zwischen Europa und Asien.

MARSEILLE ALS DREHORT
Mit mehr als 500 Dreharbeiten im Jahr 2017 ist Marseille heute die zweithäufigst gefilmte Stadt Frankreichs.
Die Zahl der Filmdrehs hat sich dort in 10 Jahren verdreifacht und die Anzahl nimmt weiter zu.

Diese Verbindung zwischen der Metropole Marseille und der Filmkunst ist nicht neu. Es geht sogar auf die Anfänge des Kinos zurück, als die Brüder Lumière 1895 „die Ankunft eines Zuges am Bahnhof La Ciotat“ drehten!

Im selben Jahr wurde Marcel Pagnol geboren, Verkünder dieser „provenzalischen Lebenskunst“, die Marseille lange Zeit erfolgreich im Kino gemacht hatte, auf die Gefahr hin, die Stadt in bestimmten Klischees einzuschließen. Eine Leidenschaft, die von der berühmten Trilogie in Borsalino über die besten Filme noir der 70er Jahre bis hin zu Taxi nie verleugnet wurde.

Seit zwei Jahrzehnten jedoch hat diese Leidenschaft, welche die zweitgrößte Stadt Frankreichs und die audiovisuelle Industrie vereint, eine neue Wendung genommen. In der Region finden sämtliche Arten von Dreharbeiten statt, von Spielfilmen über Fernsehserien und Webserien bis hin zu Werbespots und Animationsfilmen. Die Branche boomt dank des Angebots an Ausrüstung und Fachleuten, die in allen Teilbereichen zahlreich und leistungsstark sind. Heute wird der wirtschaftliche Gewinn auf mehr als 50 Millionen Euro pro Jahr geschätzt!

DAS POSTPRODUKTIONSSTUDIO „MOCAP UND VFX“ IN MARSEILLE
Pôle Média de la Belle de Mai beherbergt ein Motion Capture- und Special Effects-Studio (Mocap), das vom Unternehmen Newen betrieben wird, einem wichtigen Akteur der audiovisuellen Produktion und Distribution in Frankreich (insbesondere „Plus Belle la vie“).
Mit einer Fläche von über 600 m² und einer Deckenhöhe von fast 6 m ermöglicht dieses Studio die Digitalisierung natürlicher Bewegungen mittels 3D-Software und bietet Produzenten und Regisseuren die Möglichkeit, neue  charaktere und Sets zu erstellen.
Diese Technologie wird z.B. in Spielfilmen wie „Fluch der Karibik“ oder „Der kleine Prinz“ eingesetzt.
Das Mocap verfügt über eine im Süden Frankreichs einzigartige Ausstattung und ermöglicht es Produktionen, vor Ort, Fiktions- oder Animationsfilme mit Spezialeffekten oder Motion Capture zu produzieren.“

Ausgestattet mit diesen neuen technologischen Werkzeugen kann Marseille nun eine komplette Produktionskette anbieten, von der Bereitstellung der Drehorte bis zur Postproduktion.

EIN GEBIET MIT DEM LABEL „FRENCH TECH“
Aix-Marseille ist eine der ersten Metropolregionen, die das Label French Tech tragen, welches an Zentren verliehen wird, die für ihr innovatives Startup-System bekannt sind.
Durch die Zusammenführung aller Akteure des Sektors bietet die Region einen kooperativen Ansatz, dessen Ziel es ist, Tech-Champions zu entwickeln, das Know-how der Region international zu fördern und ausländische Investoren anzuziehen.

EIN AUSSERGEWÖHNLICHES GEBIET FÜR EXISTENZGRÜNDER!
Aix-Marseille French Tech ist ein global wirkendes, mobilisiertes und dynamisches Gebiet am Zusammenfluss eines erweiterten Business EMEAA-Raums (Europa, Mittlerer Osten, Afrika, Asien).
Das Gebiet von Aix-Marseille ist sowohl durch öffentliche als auch private F&E-Zentren gekennzeichnet, die eine hochmoderne Entwicklung ermöglichen, aber auch durch ausgedehnte Experimentierfelder im Herzen der Themen, welche die Welt von morgen prägen werden. Zahlreiche Beschleunigungsstrukturen unterstützen das Wachstum von Start-ups hin zu einem globalen Markt, setzen aber auch auf technologische und  kommerzielle Partnerschaften, die auf operative Exzellenz bei der Umsetzung von Entwicklungsplänen abzielen.

Aix-Marseille French Tech ist mit dem großen wirtschaftlichen Entwicklungspotenzial dabei sich zu einem der wichtigsten Innovationsakteure im Mittelmeerraum zu entwickeln.

MARSEILLE UNTERSTÜTZT SEINE INNOVATIVEN UNTERNEHMEN
Die Stadt Marseille und die Metropolregion haben sich schon frühzeitig für die digitale Revolution engagiert, in dem sie seit Jahren die digitalen Unternehmen des Inkubators Belle-de-Mai (erster nationaler Inkubator für digitaltätige Unternehmen) des Technologiezentrums „Marseille innovation“ und bald auch der „Stadt der Innovation“ unterstützen

MARSEILLE, DIE INTELLIGENTE STADT VON MORGEN
Die Stadt Marseille hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie sich entwickeln, anpassen und neu entdecken kann. Marseille bekennt sich zu einer Smartcity-Politik, die den Bürger in den Mittelpunkt stellt, und eine Living City ist, die entschlossen modern und attraktiv und nachhaltig ist und in der man angenehm lebt.

Die Metamorphose des Stadtzentrums, die fortschrittliche Technologie, die für die Forschung oder die Sicherheit seiner Bewohner zur Verfügung steht (mit der Eröffnung des städtischen Videoüberwachungszentrums) beweisen dies.
Mit der Unterstützung von French Tech engagiert sich die Stadt Marseille für die digitale Revolution im Dienste des urbanen Wandels. Eine Achse, die eine der Prioritäten der Metropole Marseille darstellt.
Das sind große Herausforderungen, die Exzellenz erfordern. Um dieses anspruchsvolle Ziel zu erreichen, hat die Stadt Marseille alle Energien gebündelt, die der öffentlichen und die der privaten Akteure Marseilles.

Gestärkt durch die Metropolregion wird Marseille so zu einem Knotenpunkt für den Austausch, das Experimentieren und die Förderung von Talenten im europäischen Mittelmeer-Raum. Marseille, ein wahrer Hub für digitale Technologien liegt an der Schnittstelle des Digitalen und des Datenflusses zwischen Europa und Asien.

Die Informationsautobahnen, die Europa mit dem Nahen Osten und Asien verbinden, führen über fast 20.000 km durch das Mittelmeer. Einige bleiben in Marseille. Auf diesem fruchtbaren Land der Ultra-Konnektivität und Smartdata entwickelt sich ein leistungsfähiges Rechenzentrumarchipel.

Nach einer Investition von 45 Millionen Euro eröffnete Interxion sein Rechenzentrum im Herzen des europäischen Mittelmeerraums, das von acht in Marseille ankommenden Seekabeln profitiert und als Transitknoten für 60  Netzbetreiber dient, die damit neue Märkte erschließen können. Letztlich wird es eine Fläche von 6.200 m² haben, um seinen Kunden mindestens 6 MW elektrische Leistung bieten zu können.

TOURISMUS UND ART DE VIVRE
Zwischen Tradition und Moderne nährt die Provence viele touristische Projekte
Die Provence, der Schlüssel zum Eintritt in die Region, ist ein eindrucksvolles Produkt der Lebenskunst, der Tradition und ein starker  Kommunikationsvektor auf nationaler und internationaler Ebene. Die Vielfalt der Destinationen zieht Investoren an.
Aix-en-Provence, eine Stadt des Wassers und der Kunst, Marseille, eine kosmopolitische Stadt mit 2600 Jahren Geschichte, und Arles, ein UNESCO-Weltkulturerbe am Tor zur Camargues, tragen neben den typischen provenzalischen Dörfern zum Strahlen dieses Gebiets bei.

Im Jahr 2016 kamen 8 Millionen Touristen, darunter 1,6 Millionen Kreuzfahrtpassagiere, in die Provence und besuchten eine große Auswahl an kulturellen Veranstaltungen und Besichtigungen der kürzlich geschaffenen oder renovierten Sehenswürdigkeiten: Mucem, Centre d’Art Château La Coste, Hôtel de Caumont, Grand Théâtre de Provence, etc.

Die Metropole Aix-Marseille-Provence konzentriert sich auf zwei Entwicklungsnischen:

  • Geschäftstourismus, insbesondere die Entwicklung von Kongressen und Veranstaltungen: Marseille ist die Nummer 2 in Frankreich im Kongresstourismus, und jedes Jahr organisiert das Fremdenverkehrs- und Kongressbüro Marseille mehr als 60 Werbeaktionen weltweit.
  • Kreuzfahrten mit regelmäßigem Verkehrswachstum: +9% im Jahr 2016, 1,6 Millionen Passagiere, Marseille ist der führende Einschiffungshafen in Frankreich.

Kennzahlen des Tourismussektors in der Provence:
In der Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur:

  • 141 000 Arbeitsstellen in der Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur
  • 18 Mrd. € an wirtschaftlichem Gewinn
  • 13% des regionalen BIP
    (Quelle: CRT Paca)

Departement Bouches-du-Rhône:

  • 8 Millionen Touristen. d.h. 20% der regionalen Besucherzahl
  • 1,7 Millionen Kreuzfahrtpassagiere im Jahr 2015, ein deutlicher Anstieg in den letzten
  • 10 Jahren (164.000 Kreuzfahrtpassagiere im Jahr 2000)
  • 13.000 Unternehmen, davon 28% im Bereich der Unterkünfte & 32 % in der Gastronomie
  • 22,4% der Arbeitsplätze im Tourismus in der Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur
    (Quelle: BDR Tourisme)

LUFTFAHRT UND MECHANIK
Dieser Sektor ist von großer Bedeutung für die Region. Im Bewusstsein der großen Herausforderungen, denen sich Unternehmen in diesem Bereich gegenübersehen, wird insbesondere der Henri-Fabre-Cluster durch die Entwicklung von Verbindungen zur akademischen Welt, von Strukturen zur Unterstützung der Innovation und von Start-ups unterstützt, und dies im Besonderen innerhalb des Technopole de Château-Gombert, Frankreichs führendem  Forschungscluster in den Bereichen Mechanik, Energie und Ingenieurwissenschaften.

Einige der führenden Unternehmen des Gebiets:
AIRBUS HELICOPTERS, DAHER, WEIR POWER, BONNANS

Die Tätigkeit dieser großen Gruppen fördert die Innovation und das Entstehen großer emblematischer Projekte, unterstützt durch die Expertise eines ganzen Ökosystems, großer Unternehmen in Verbindung mit einem bedeutenden Netzwerk von Subunternehmern und Anlagenherstellern.

Zahlen des Luftfahrtsektors in der Provence:

  • weltweit führender Hersteller von zivilen Hubschraubern
  • führendes Forschungszentrum in Frankreich für Mechanik und Naturwissenschaften
  • 5,5 Milliarden Euro Umsatz
  • 5 km: die längste Teststrecke Europas

Energie und Umwelt
Dieser Sektor steht im Zentrum der neuen wirtschaftlichen Herausforderungen und deckt viele Bereiche ab. Vorrangiges Ziel ist es, Spitzenleistungen im Umweltbereich als Quelle für Innovation, Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen zu erreichen und Pilotprojekte zu entwickeln.

Einige der führenden Unternehmen des Gebiets:
DUALSUN, SUNPARTNER, ONET TECHNOLOGIES, VEOLIA ENVIRONEMENT, LE RELAIS

Der Bereich Umwelt und erneuerbare Energien ist in der Provence stark vertreten. Es bietet viele Entwicklungsmöglichkeiten. Laut dem Beobachtungszentrum für französische Start-ups im Cleantechbereich belegt die Provence den dritten Platz bei der Gründung von Unternehmen in diesem Sektor.
Das Gebiet ist besonders reich an diesen natürlichen Ressourcen. Mit 2.835 Sonnenstunden pro Jahr, verteilt auf fast 280 Tage und mehr als 100 Tagen pro Jahr mit einer Windgeschwindigkeit von 16 m/s und mehr.

KENNZAHLEN DES ENERGIESEKTORS IN DER PROVENCE :

  • 1. französische Solaranlage: 300 Sonnentage pro Jahr
  • 2. größte Energieerzeugung durch Hydraulik in Frankreich: Produktion von 2700 MW
    (Region Provence-Alpes-Côte d‘Azur)
  • 3. Energieerzeugung durch Wind
  • 3. größte Waldfläche Frankreichs: 2,3 Mio. m³
  • 29 Erstausbildungen, davon 15 Masterstudiengänge
  • 43 Forschungslabore und Technologieplattformen
  • mehr als 1.500 Forscher, Fachprofessoren, Doktoranden, Postdoktoranden
  • 3288 Betriebe und fast 28.000 Arbeitsplätze (Sektoren: Erzeugung und Verteilung von Strom, Gas, Dampf und Klimaanlagen / Erzeugung und Verteilung von Wasser, Abwasser, Abfallentsorgung und -aufbereitung)



MARSEILLE IMMUNOPOLE
Im Jahr 1976 hat das Abenteuer im Bereich Immunologie in Marseille mit der Gründung des Centre d’Immunologie de Marseille-Luminy (CIML) begonnen und anschließend zu Spin-off-Firmen (Immunotech im Jahr 1982, Innate Pharma und Ipsogen im Jahr 1999 u.a.) geführt. Ergebnis dieser 40 Jahre an Entdeckungen und Innovationen ist, dass Marseille heute der einzige Cluster der Welt ist, der sich ausschließlich der Grundlagenimmunologie und der angewandten Immunologie widmet. Dieses innovative städtische Projekt stützt sich insbesondere auf ein günstiges Umfeld: 2. Forschungsstandorte mit 780 Wissenschaftlern, 2.000 Medizinern und 40 Forschungsgruppen...

Der Cluster vereint die Universität Aix-Marseille, Inserm, CNRS, das Paoli-Calmettes-Institut, vier seiner Forschungszentren (Centre d’Immunologie de Marseille-Luminy, Centre de Recherche en Cancérologie de Marseille, Centre d’Immunophénomique und das Labor TAGC), Innate Pharma und HalioDx, europäische Marktführer und Spezialisten für immunonkologische Diagnostik, sowie 47 der Unternehmen des Clusters, die direkt oder indirekt im Bereich der immunologischen Therapie arbeiten.

Europäische Hauptstadt für F&E von immunologischen Therapien Das offiziell Ende 2013 eingeführte Ökosystem soll alle Elemente der Innovationskette (Bildung, Forschung, Industrie) verstärken, um aus Aix Marseille Provence die europäische Hauptstadt für F&E von immunologischen Therapien zu machen.

Eine der ersten strukturgebenden Aktionen ist die Schaffung von Marseille Immunopole Monoclonal Antibodies (MI-mAbs), einem Zentrum für Immuntechnologien, das über das Investitionsprogramm für die Zukunft in Höhe von 19 Mill. Euro finanziert wird. An der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und Industrie hat dieser Industriezweig mit Vorführcharakter, der von François Romagné geleitet wird, zur Aufgabe, die Entwicklung von neuen Therapien auf Grundlage von Antikörpern zu beschleunigen, um die Verbindung zwischen den Zielforschern mit den Entwicklern von Medikamenten herzustellen.

Euromediterranée
Die mediterrane Stadt der Zukunft entsteht im Bereich des zweitgrößten Stadterneuerungsvorhabens Europas.
Zwei Ökostädte, Smartseille und I‘llot XXL, bilden ein außergewöhnliches Versuchsgelände von 16.4 Hektar. Das gesamte Gebäudeprogramm von mehr als 300.000 m² Grundfläche sieht den Bau von bioklimatischen Gebäuden mit positiver Energie dank der Nutzung von Solar-, Wärmeanlagen und Photovoltaik vor.
Durch Anbindung an Thassalia, Frankreichs erstes maritimes Geothermiekraftwerk, werden diese Wohnungen, öffentlichen Einrichtungen und Büroflächen das Immobilienangebot der Metropole erheblich erweitern.

DAS PROJEKT HENRI-FABRE
Beim Projekt Henri-Fabre handelt es sich um ein ganz neues öffentlich-privates Projekt, das den Partnern ermöglicht, ihr Fachwissen, ihre Ressourcen, Kompetenzen, Projekte zu bündeln und ein Netzwerk mit allen Akteuren der Innovation und der Forschung aufzubauen.
Das Projekt schließt die Bereiche Luftfahrt, Energie, Medizin und Schifffahrt ein.

Die Entwicklung dieses neuen Modells beruht auf der Zusammenarbeit zwischen Industrieunternehmen jeglicher Größe, der Welt der Forschung und der Berufsausbildung im Bereich Mechanik, Materialien und industrielle Prozesse.

Im Herzen des Ganzen: das „TECHNOCENTRE HENRI-FABRE“
Das Technocentre ist ein Ort zur Bündelung von Ressourcen, Forschung und Innovation im Dienste der Industrie und insbesondere von KMUs. Es ist ein Ort des Technologieaustausches und -transfers zwischen Sektoren, die ähnliche Anforderungen (Innovation, Sicherheit, Nachhaltigkeit u.a.) haben und ein Ort für Ausbildung und Wissensaustausch auf hohem Niveau. Es ist ein positiver Kreislauf, der auf der gemeinsamen Nutzung beruht, und durch den Innovation gefördert und Marktchancen entwickelt werden können.

PIICTO
Stellen Sie sich eine Fläche von 1200 ha am Meer vor, die der Industrie gewidmet ist, und von denen auf 600 ha noch alles gebaut werden muss...
Mit der Schaffung der Vereinigung Piicto, Plateforme Industrielle et d‘innovation de Caban Tonkin, tauschen Industrieunternehmen nun Dienstleistungen und Utilities aus. Für den Hafen von Marseille-Fos, Eigentümer und Gestalter, hat sich dieser Bereich zu einem großartigen Schaufenster entwickelt, das neue grüne Unternehmen anzieht. Es stellt mit der Plattform Innovex auch ein Ideenlabor dar.
Während seiner internationalen Aquisitionstätigkeiten verwertet Provence Promotion die durch Piicto und die Gesamtheit der industriellen Plattformen der Region angebotenen Möglichkeiten.

THE CAMP
Dieser erste europäische Campus für neue Anwendungen und neue Technologien wirkt beschleunigend für innovative Unternehmen, die sich der intelligenten Stadt von morgen verschrieben haben.
Seine Aufgabe besteht darin, Einzelpersonen und Organisationen dabei zu unterstützen, am Wandel mitzuwirken.
60 Unternehmen pro Jahr könnten bald an diesem Standort vor den Toren von Aix-en-Provence, einem wahren Labor der urbanen Innovationen, aufgenommen werden.

ITER
Fusion ist die Kernreaktion, die die Sonne und die Sterne speist. Möglicherweise ist es eine nahezu unerschöpfl iche, sichere und umweltschonende Energiequelle. Ziel von ITER ist es, diese Energie zu kontrollieren: Das Programm ist ein wesentlicher Schritt zwischen vorausgegangenen Forschungseinrichtungen und den Fusionsanlagen, die nachfolgen werden.
Sieben Partner, die Europäische Union, China, Indien, Japan, Korea, Russland und die Vereinigten Staaten, bündeln ihre Ressourcen für diesen Erfolg, und so entwickelt sich in der Provence diese beispiellose Zusammenarbeit auf globaler Ebene.
Für Unternehmen stellt der Bau des größten internationalen Forschungszentrums für Fusionen Geschäftsmöglichkeiten dar, die im Rahmen neuer, offener Märkte genutzt werden können. Jährlich werden rund hundert Verträge abgeschlossen, um den Bedürfnissen des Standortes gerecht zu werden.
Schließlich wird ITER etwa tausend Forscher, Ingenieure und Techniker zusammenbringen, die sich auf Fusions-, Plasma- oder Kryotechnik (Wissenschaft von der Kälte) und andere technische und wissenschaftliche Fachgebiete (IT, Projektmanagement, Elektronik usw.) spezialisiert haben.

In Zahlen drückt sich der Umfang und die Ambition von ITER wie folgt aus:

  • 35 Länder sind engagiert
  • Investitionen in Höhe von 15 Milliarden Euro in 45 Jahren
  • 3250 direkte oder abhängige Arbeitsplätze in Frankreich, davon 2400 in der Region
  • 180 Hektar in Saint-Paul-lez-Durance
  • 104 km Straßen wurden für den Transport von Teilen ausgebaut


MARSEILLE, EINE EUROPÄISCHE STADT VON WELTRANG

 
Geboren als Mischling einer ligurischen Prinzessin und eines Marseiller Seemanns, war Marseille prädestiniert, starke internationale Beziehungen aufzubauen. Heute ist Marseille eine führende mediterrane und internationale Metropole.
Ihre geographische Lage am Zusammenfl uss von Europa und dem Mittelmeer macht sie zu einem wichtigen Tor für den Handelsverkehr. Ihr Engagement für die Wachstumssektoren der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts (Gesundheit, Biotechnologie, Digitaltechnik usw.) ist auch ein Mittel zur Öffnung gegenüber der ganzen Welt.

2. Platz in der französischen Diplomatie mit 73 Konsulaten
23 Kooperationsvereinbarungen, zuletzt 2016 mit Limassol
14 Partnerschaftsabkommen, von Kobe bis Glasgow, über Hamburg, Shanghai bzw. Kopenhagen
Jedes Jahr empfängt Marseille etwa hundert Delegationen und mehr als 700 ausländische Persönlichkeiten.
Als Hafenstadt bekräftigt Marseille seine Aufgabe als Bindeglied zwischen Norden und Süden durch die Entwicklung von Maßnahmen, die im Einklang mit der Nachbarschaftspolitik der Europäischen Union stehen. Sie unterhält privilegierte Beziehungen zu Städten im Mittelmeerraum, in Afrika südlich der Sahara, in Nordeuropa und Asien.
Sie führt daher zahlreiche Partnerschaftsaktionen in verschiedenen Bereichen wie  Stadtmanagement, wirtschaftliche und soziale Entwicklung, Gesundheit, Kultur, Jugend usw. durch.
Die Attraktivität von Marseille nimmt stark zu. In London, Kobe und Osaka, Tel Aviv, Miami, Turin, Casablanca oder Moskau haben die offi ziellen Missionen der Stadt Marseille das Gebiet bereits bekannt gemacht und neue Investoren und Talente angezogen. Diese Strategie der Förderung auf internationaler Ebene verdeutlicht die Ambitionen der Stadt  im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Entwicklungsagenda.

Die Stadt mobilisiert auch europäische Struktur- und Investitionsfonds, um lokale Projekte durchzuführen, wie zum Beispiel den Einsatz eines Big Data-Tools für die öffentliche Ruhe im Rahmen von Safe City.
Marseille unterstützt junge Menschen aus Marseille im Alter von 18 bis 30 Jahren, die an einer Aufgabe von allgemeinem Interesse im Ausland in ihren Partnerstädten teilnehmen möchten. Umgekehrt empfängt die Stadt Marseille junge Ausländer bei den kommunalen Diensten, damit sie von der lokalen Erfahrung und Kompetenz profi tieren können. Die Stadt nimmt auch am europäischen Programm Erasmus+ teil.
Die Stadt Marseille ist auch der Ort aller Möglichkeiten und ist ein Experimentierfeld in so unterschiedlichen Bereichen wie Kunst, Stadtplanung oder nachhaltiger Entwicklung. Neben der Investition in die Organisation zahlreicher internationaler Foren und Konferenzen gilt sie als wichtige Innovationsdrehscheibe.
Marseille nimmt eine einzigartige strategische Position in Europa ein, da die meisten Unterseekabel für den Datenaustausch über Internet, die Europa mit Afrika, mit dem Nahen Osten und mit Asien verbinden, in Marseille enden, bevor sie über das Rhonetal ganz Europa verbinden.
Die Stadt ist dazu bestimmt, zu einem der wichtigsten Computer- und Telekommunikationszentren der Welt zu werden. Telekom-Betreiber haben sich nicht darin getäuscht und beeilen sich, den Netzwerkkopf ihrer Breitbandverbindungen dort anzuschließen.

Damit ist Marseille in kurzer Zeit zum dritten Tor dieser Art in Europa geworden:

  • Im November 2017 wird zusätzlich zu den zehn bereits installierten Seekabeln ein 25.000 km langes Glasfaserkabel die Stadt Marseille mit Hongkong verbinden. Dieses Kabel wird von etwa zwanzig Telekommunikationsanbietern gemeinsam genutzt. Letztere haben 1,2 Milliarden Euro in diese Maßnahme investiert, was die Kapazität der vor zehn Jahren installierten Kabelverbindungen auf einen Schlag verdoppelt.
  • Weitere ähnliche Projekte werden folgen: bald, wird eine weitere „Hochgeschwindigkeitsautobahn“ - die Sea-me-we 5 - dann Marseille mit Singapur verbinden. Die Operation wird von Orange Marine durchgeführt. Parallel dazu wird der Betreiber Angola Cables eine neue digitale Verbindung eröffnen, die zwischen Brasilien und Westafrika gezogen wird, bevor es nach Marseille geht.
  • Andere ähnliche Aktionen sind „in der Pipeline“ und könnten Marseille verbinden: mit dem Unterseekabel von Seacom, das seit 2009 Südafrika mit Kenia über den Indischen Ozean verbindet, mit dem afrikanischen Wiocc-Netzwerk, das mehr als 500 Orte in etwa dreißig afrikanischen Ländern abdeckt, mit dem privaten transatlantischen Unterseekabel von Facebook und Microsoft, das Virginia Beach und Marseille über Bilbao verbinden wird. Bis 2020 werden mindestens zwanzig Kabel dieses Typs in Richtung der Stadt Marseille führen.

Rechenzentren werden um die Drehscheibe von Marseille herum implantiert.
Diese hohe Konzentration an digitalen Korridoren führt logischerweise dazu, dass sich europäische Rechenzentrumshersteller in Marseille niederlassen.
Vor diesem Hintergrund war Interxion einer der Pioniere mit seinem 14.000 m² großen, voll gesicherten Rechenzentrum (Investition von 75 Millionen Euro) und der Anbindung an die angrenzenden Unterwasserkabel.
Aufbauend auf seinem Erfolg plant der Betreiber ab September nächsten Jahres mit einer Neuinvestition (in doppelter Höhe der ersten) einen Gang höher zu schalten, wodurch zwei neue Gebäude (insgesamt 25.000 m²) im Grand Port Maritime von Marseille errichtet werden können.

Ein digitales Ökosystem, das auch lokalen digitalen Unternehmen zugutekommt.
Eine weitere Folge dieser technologischen Konvergenz ist, dass Startups und in Marseille ansässige Unternehmen, die sich im digitalen Bereich bewegen, von der Entwicklung dieser Infrastrukturen jetzt profi tieren und in Zukunft profi tieren werden.
Marseille bestätigt damit seine bedeutende Position im Telekommunikationssektor sowie bei Smart City und digitalen Projekten.







Michel SESQUES, CEO Airbus Development
 


Régine WEIMAR, Geschäftsführerin  HOM

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